Eröffnung
Eben steckte ich noch tief in der Welt von Tintenherz und schon sitze ich hier und schreibe selber meinen ersten Eintrag in unser Japlog. Da Ralf eben mit dem Einrichten fertig geworden ist und ich die Ehre habe den Anfang zuschreiben, geht es nun eine Woche vor Abreise mit unseren Einträgen los.
Heute hatte ich fast die ganze Zeit beim Packen Besuch von einer Katze. Schwarz-weiss gefleckt verschaffte sie sich miauend an meiner Gartentür Eintritt zu meiner Wohnung. Ein kleines Glöckchen an ihrem Halsband gab Auskunft über ihre Position, während sie selbstständig den Wohnraum erkundete, in den ich im Oktober 1999 eingezogen war. Sie war zugegen als ich all meine Habseligkeiten sicher in Kartons verstaute.
Ralf hat sie nachmittags noch angetroffen und mir beim Packen geholfen. Unglaublich wie viele Dinge sich anhäufen, wenn man nicht aufpasst. All diese Dinge, die man aufbewahrt, weil sie vielleicht noch eingesetzt werden, die noch gebraucht werden könnten und die einfach nicht weggeworfen gehören, sondern aufgehoben. Ja aber wenn es zu viele werden und sie nicht immer wieder gordnet und sortiert und damit ins Gedächtnis gerufen werden, dann verpassen sie ihren Einsatz und verschwinden beim Packen doch im Müll.
In Tokio kann ich auf 30 qm trainieren, nur die Dinge zu besitzen, die ich benutze.
