
Unsere letzten zwei weiteren Ausflüge gingen nach Enoshima und zum Berg Takao.
In Enoshima sind wir über den Hügel der Insel gewandert. Als Zwischenstop haben wir die Anlage des Samual-Cocking-Garden genutzt. Auf der anderen Seite der Insel angekommen, haben wir fasziniert die grossen Felsenaquarien bewundert. In der Felsen haben sich in grossen Löchern Fische und andere Meeresbewohner angesiedelt.


Das Gebiet des Takao Bergs ist ein üppiges Naturschutzgebiet. Die Wanderung auf den Berg und wieder runter dauert maximal 4 Stunden und ist damit ein idealer Tagesausflug ins Grüne von Tokio aus. Trotz vieler Affenwarnungsschilder gibt es auf diesem Berg gar keine Affen. Es gibt ein grosses schönes Affengehege, aber keine wilden Affen. Die Schilder sind einfach nur Schilder wurde uns erklärt. Die nächsten wilden Affen wohnen auf einem Berg, der etwa vier Stunden entfernt liegt. Vor zwei Jahren hat sich tatsächlich mal ein wilder Affe auf Takaosan verirrt und dann die Affenweibchen in dem Gehege ausgecheckt. Ansonsten kann man sich an keine wilden Affen erinnern. Und das ist wirklich unglaublich, weil auf dem Berg bestimmt um die 50 Affenwarnhinweise verteilt sind. Wir haben dafür um so mehr Schmetterlinge=Chou gesehen und einige heilige Bäume, die mit einem shimenawa=Götterseil als solche gekennzeichnet werden. Die Maske mit der langen Nase stellt einen Tengu dar. Ein Wesen zischen Mensch und Vogel, das in den Bergen lebt und so in den Tempeln auf Takaosan in zahlreichen Formen anzutreffen war.
Die Shichi Fukujin, sind die sieben Glücksgötter. Zu ihnen gehört auch Ebisu, den man auf dem letzten Bild in der Mitte sieht. Nach ihm, ist das Viertel in dem wir leben benannt. Er ist ein gut beleibter, fröhlicher Typ, der gerne fischt, ein gerissener Geschäftsmann ist und den sogar Gustav Gans wegen seines Glücks beneiden würde.