Archive for the ‘auf Reisen’ Category

okinawaradies

Saturday, November 1st, 2008

so, da waren die faulenzer also im urlaub. nee echt nett kann man sagen. sieht warm aus. Brit und Akari liegen hübsch in der sonne und ich liege hübsch im schatten, wie sich das für einen echten nordeuropäer gehört. für denjenigen, der’s nicht kennt: okinawa ist die allersüdlichste inselgruppe japans und liegt vom gefühl her relativ nah am äquator. daher die strandszene im oktober:

sonnenschein

das strand

weiter gehts:

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Enoshima & Takaosan

Monday, June 16th, 2008

Ausblick von Takao

Unsere letzten zwei weiteren Ausflüge gingen nach Enoshima und zum Berg Takao.

In Enoshima sind wir über den Hügel der Insel gewandert. Als Zwischenstop haben wir die Anlage des Samual-Cocking-Garden genutzt. Auf der anderen Seite der Insel angekommen, haben wir fasziniert die grossen Felsenaquarien bewundert. In der Felsen haben sich in grossen Löchern Fische und andere Meeresbewohner angesiedelt.

Felsenaquarium Felsenaquarium2 affenschild Shinboku tierisch
Tengu softeis shichin fukujin Ebisu

Das Gebiet des Takao Bergs ist ein üppiges Naturschutzgebiet. Die Wanderung auf den Berg und wieder runter dauert maximal 4 Stunden und ist damit ein idealer Tagesausflug ins Grüne von Tokio aus. Trotz vieler Affenwarnungsschilder gibt es auf diesem Berg gar keine Affen. Es gibt ein grosses schönes Affengehege, aber keine wilden Affen. Die Schilder sind einfach nur Schilder wurde uns erklärt. Die nächsten wilden Affen wohnen auf einem Berg, der etwa vier Stunden entfernt liegt. Vor zwei Jahren hat sich tatsächlich mal ein wilder Affe auf Takaosan verirrt und dann die Affenweibchen in dem Gehege ausgecheckt. Ansonsten kann man sich an keine wilden Affen erinnern. Und das ist wirklich unglaublich, weil auf dem Berg bestimmt um die 50 Affenwarnhinweise verteilt sind. Wir haben dafür um so mehr Schmetterlinge=Chou gesehen und einige heilige Bäume, die mit einem shimenawa=Götterseil als solche gekennzeichnet werden. Die Maske mit der langen Nase stellt einen Tengu dar. Ein Wesen zischen Mensch und Vogel, das in den Bergen lebt und so in den Tempeln auf Takaosan in zahlreichen Formen anzutreffen war.

Die Shichi Fukujin, sind die sieben Glücksgötter. Zu ihnen gehört auch Ebisu, den man auf dem letzten Bild in der Mitte sieht. Nach ihm, ist das Viertel in dem wir leben benannt. Er ist ein gut beleibter, fröhlicher Typ, der gerne fischt, ein gerissener Geschäftsmann ist und den sogar Gustav Gans wegen seines Glücks beneiden würde.

Kamakura

Thursday, May 22nd, 2008


Weil heute so schönes Wetter ist, sind wir kurz entschlossen nach Kamakura gefahren. Dort sind wir als erstes zum Zeniarai Benten Schrein spaziert, um unser Geld zu vermehren. Die Idee, dass das Waschen von Geld, dieses vermehren könnte, ist eine alte Tradition an diesem Ort. Geldwäsche ist hier also lustigerweise völlig legal und wird von vielen praktiziert, da frag ich mich, ob Al Capone mal in Japan war. Ich hab auf den Rat eines netten Japaners meine gesamte Geldbörse in eine Tüte gepackt, sie der Zeremonie unterzogen und hoffe, dass an der Idee was dran ist. Das gesamte Gelände des Schreins liegt verborgen in Felsen und man betritt es durch einen kleinen Tunnel. Der Ausflug dorthin fand seine Krönung in der Begegnung mit einem kecken rizu = Eichhörnchen. Der daibutsu = grosse Buddha, der etwa eine halben Stunde entfernt liegt, ist wirklich ziemlich gross und man kann ihn von innen besichtigen.

Tunnel zum Zeniarai Benten Schrein Geldwäsche Zenairai Benten Eichhörnchen Ralf und der grosse Buddha

Mel und Felix zu Besuch

Saturday, April 19th, 2008

Drei Wochen lang hatten wir Besuch aus Deutschland. Da wir unserem Besuch die Kirschblüte nicht vorenthalten wollten, sind wir am ersten Abend an einen Fluß in unserer Gegend spaziert, der umringt war von Sakura und Hanami Begeisterten. Am nächsten Tag waren wir im Ueno Kōen, dem Mekka der Sakura-Pilger. Die Kirschblüte blieb uns auch auf unserer Reise nach Nara und Kyoto treu.

1Gabentisch 2Ueno Hanami 3Yougendo_unser Ryokan 4 todaiji

5todaiji 6Reh und Kind im Nara Park 7RehmitGeweih 8Ryuanji

1Ankunft 2Ueno Koen Hanami 3Yougendo unser Ryokan 4/5Tōdai-ji Tempel in Nara

6/7Nara Kōen 8Ryuan-ji in Kyoto

One Wohrte

Sunday, April 13th, 2008

smoked

wicket doubtful things closed

ein Tag in Hakone

Monday, March 17th, 2008

Letzte Woche waren wir zum zweiten Mal in Hakone. Ein hübsches Dörfchen, das etwa 1,5 Stunden von Tokio entfernt liegt. Viele fahren am Wochenende dort hinaus, um die Natur, ein heisses Bad oder auch Kuro Tamago = Schwarzes Ei zu geniessen.

Ralf am Ruder Bootsverleih Ruder Piratenboot

Fuji-san Kuro Tamago Fangemeinde Eiermann Kuro Tamago

Wir haben den Tag mit einer kleinen Bootsfahrt begonnen, sind danach am Ashi-See entlang durch die Natur spaziert, haben im brodelnden Tal lebensverlängernde Kuro Tamago gegessen, während unseres Mittagessens einen wilden Tanuki gesehen, ein sehr schönes Freiluftmuseum besucht und den Tag in einem Entertainment-Onsen ausklingen lassen. Schon mal was von Dr. Fish gehört?

Freiluftmuseum_Hakone4 Freiluftmuseum_Hakone1 Freiluftmuseum_Hakone2 Freiluftmuseum_Hakone3

Freiluftmuseum_Hakone5 Freiluftmuseum_Hakone6 Freiluftmuseum_Hakone7

Entertainment-Onsen Entertainment-Onsen2 dr.fish

Sendai; Omoshiroi-yama= spannender Berg

Wednesday, March 5th, 2008

Von Freitag bis Dienstag waren wir bei Eriko in Sendai, das ungefähr 350 km nordöstlich von Tokio liegt. Dort steht die architektonisch spannende Sendai Mediatheque. Spannend auch: japanische Männer lieben aussergewöhnliches Schuhwerk und sind in Sachen Mode sehr experimentierfreudig.

Eriko schickeSchuhe Eriko und Akari

Von Sendai sind wir mit den Zug zum Omoshiroi-yama gefahren, wo wir dank Wochentag freie Fahrt auf allen Pisten genossen haben :)

japanischer Lift Akari_Lift Akari auf dem Snowboard

Ralf auf dem Snowboard Ralf zeigt uns die Berge  riesen Puddel riesig albern