Archive for February, 2008
heimweh
Wednesday, February 20th, 2008
Hier gibts mal wieder nichts, was es nicht gibt : Tokio-Törtchen mit hutzeliger Allgäu-Romantik.
Gebastelt von Meisterbäcker Juchheim. Gefunden und sofort gekauft von Akari irgendwo zwischen den Hochhäusern. 3 Euro das Stück, lecker. Das haben die gern hier, so ein bißchen heimatliches Weideglück. Wir auch :)
Chūkagai = Chinatown
Sunday, February 17th, 2008Yokohama Chinatown ist das größte Chinatown in Japan. Nach der Öffnung des Hafens
für den internationalen Handel am 2. Juni 1859 entwickelte sich das ehemailge Fischer-
dörfchen zu einem der größten und bedeutensten Hafenstädte Japans.
Von uns aus fährt man etwa 30 min bis Yokohama. Ziel unseres ersten Ausflugs war Chūkagai:
Zu Mittag gabs ein Pekingenten-Menü. (siehe Menüschaufenster rechts unten)
Und weils so lecker war, zum Nachtisch Nikuman, die dampfen hier an jeder Ecke:
Wir wissen nicht woher die wussten, das wichtiger Besuch aus Deutschland da ist, aber die
Parade mit der Knaller- bzw. Rauchbox und den Sonneuntergang fanden wir angemessen.
15.02.08, Ueno-Koen, 7,5°, Aosora = Blauer Himmel
Friday, February 15th, 2008![]()
Heute haben wir uns in Ueno umgeguckt und sind dort erstmal durch den Park gestreift. Auch wenn es tolles Wetter war, ist es noch ziemlich kalt. Das haben die Japaner bei der Gestaltung der Schuluniformen aber nicht berücksichtigt. Wenn man die Jungs mit ihren Jacken unterm Arm sieht, könnte man meinen, die haben ein völlig anderes Temperaturempfinden.
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Der Blau Wal vor dem Natural Science Museum scheint in seiner Größe ziemlich Original getreu.
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Haustiere spielen hier wie schon erwähnt ne besondere Rolle. Zitat einer Freundin: “Vielen sind Kinder zu stressig, da holen die sich lieber einen Hund.” Mag sein, dass dies nicht völlig fremd ist, aber das hier fast alle Hunde Kleidung tragen und einige in Kinderwagen ähnlichen Mobile durch die Gegend geschoben werden, ist doch fremd.
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Die Zeit der Kirschblüte ist noch nicht angebrochen,
aber im Feburar blühen die Pflaumenbäume und die machen das auch ganz schön.
shinjuku auto
Sunday, February 10th, 2008Kōkyo = Kaiser Palast
Tuesday, February 5th, 2008Hier wohnt der “Tennō” = Kaiser ganz in der Nähe der Ginza, in einem Park der Chiyoda-Ku heisst. Er hat eine repräsentative Rolle in der Politik, wohnt dafür aber besonders schön. Der aktuelle Palast wurde 1968 fertiggestellt, an der selben Stelle, wo das Edo Castle stand, das zu seiner Zeit der größte Palast der Welt war. Der Palast selber ist für normal Sterbliche nur an Neujahr und des Kaisers Geburtstag zugänglich, aber der Park drumherum ist auch ganz schön. Die Fotosequenz von uns ist vor der Nijubashi aufgenommen, eine beliebte Fotoattraktion. auch bei uns ;)
Hauptsache schick
Tuesday, February 5th, 2008Von weitem ist Tokio echt grau. Aber zwischen den Betonburgen (in denen zwecks Erdbebensicherheit meist doppelt so viel Beton verbaut ist) verstecken sich gern mal ein paar architektonische Klunker: Audi (1, Kristallschlösschen) , Hermes (2, Glaspalast 2.0), Prada (3, Plexiglaspalast) und Chanel (4, Multimediapalazzo).
Bei dem Wettstreit ist es mal ganz angenehm, wenn man ab und zu auf was Dezenteres stößt (5, Mosaik auf Hauswand) .
Wilde Katzen
Monday, February 4th, 2008
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In Tokio, besonders in den Parks, leben unglaublich viele Katzen. Beim ersten Besuch eines kleinen Parks in unserer Gegend habe ich mich gefragt, ob sich die “Haus”-katzen zum Sonnen treffen, weil ich nicht wusste und mir nicht vorstellen konnte, dass sie hier wild überleben können.
Viele Streuner haben einen ungewöhnlich kurzen Schwanz, was ich bisher von anderen Katzen nicht kannte und da hier unwahrscheinlich halbe Katzenschwänze begehrt sind, habe ich das allwissende Orakel befragt und herausgefunden, dass es sich um eine Rasse namens “Japanese Bobtail” handelt. Werde entsprechende Fotos nachreichen.
